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10 Monate Stadtratstätigkeit liegen nun bereits hinter mir. Das bedeutet, vielfältige Erfahrungen mit sehr unterschiedlichen Gefühlen und Ergebnissen gemacht zu haben. Gerne werde ich Ihnen demnächst mehr darüber berichten, bin allerdings jetzt erst einmal 3 Wochen im Urlaub.
Eines möchte ich in aller Kürze doch sagen: ich freue mich sehr, dass der Planungswettbewerb "City Nord" nach dem Beschluss in der Gemeinderatssitzung am 22. April auf den Weg gebracht wurde. Auch für die Entwicklung der Alt- und Innenstadt ist die Entscheidung gegen eine Einkaufsmall auf dem Postareal richtungsweisend. Dafür habe ich gerne gekämpft!
Weiterhin werden Stadtentwicklungsthemen ein wichtiger Themenbereich meiner Tätigkeit im Gemeinderat sein. Sehr am Herzen liegt mir die Planie 22 als das einzige noch erhaltene Industrieensemble in Reutlingen, der ehemaligen Heinzelmann Fabrik.
Zu den anderen Themen, die vor allem aus dem Finanzausschuss kommen, werde ich nach meinem Urlaub berichten.
"Meine Ziele: Beteiligungsorientierte, ökologische Stadtentwicklung und Verkehrspolitik fördern, soziale Bildungsinitiativen stärken."
Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen !
Ich freue mich sehr, dass Sie mir mit Ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben, die Geschicke unserer Stadt mit zu gestalten. Ich freue mich ebenfalls mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Fraktion und im Kommunalen Arbeitskreis in einem fachkundigem und lebendigem Team arbeiten zu können. In Anknüpfung am die bisherige gute Arbeit der Grünen und Unabhängigen sind wir gefordert, uns den anstehenden Themen mit großem Engagement zu stellen.
Ich wünsche mir, dass Sie als Bürgerinnen und Bürger der Stadt Reutlingen – unabhängig davon, ob Sie mich gewählt haben oder nicht – Ihre Anliegen, Bedenken oder Kritikpunkte an meiner / unserer Arbeit mitteilen. Auch dies verstehe ich als eine aktive Bürgerbeteiligung.
Ich hoffe, dass ich den mir als Stadträtin und uns als Fraktion gestellten Aufgaben gerecht werden kann. Ich hoffe auch, dass es innerhalb des Gemeinderats eine faire und an der Sache orientierte Zusammenarbeit geben kann.
Veränderungen bei der Umwelt! Grünen-Rätin Gabriele Janz im Interview mit der Südwest Presse.
9.09.2010. Link zum Artikel
Gremien:
Themenschwerpunkte:
ökologische Stadtentwicklung und Verkehrspolitik, Bildung
Zur Person:
Ich möchte mich Ihnen noch etwas ausführlicher vorstellen, als das im Wahlkampf möglich war. 1970 sind wir, mein Mann und unsere damals gerade geborene erste Tochter nach Reutlingen gezogen. Wir haben 13 Jahre in Betzingen und 18 Jahre in Sondelfingen gewohnt, seit 6 Jahren leben wir mit unser nun auch erwachsenen zweiten Tochter in der Reutlinger Oststadt.
Unsere Töchter haben beide die „Freie Georgenschule“ (Waldorfschule) besucht. Ich habe mich dort über 30 Jahre als Elternteil aktiv engagiert, in der Elternvertretung und 10 Jahre als Vorsitzende des „Vereins für ein Freies Schulwesen“.
Mein beruflicher Weg hat in der Kreisklinik in Reutlingen begonnen, dort mit der pädagogischen Betreuung der Kinder auf den verschiedenen Stationen. Als Sozialpädagogin habe ich 1981 beim Arbeitskreis Leben e.V. (AKL), einer Krisenberatungsstelle für Menschen in Krisen und bei Selbsttötungsgefahr begonnen. Therapeutische Beratungsarbeit, die Ausbildung von ehrenamtlichen KrisenbegleiterInnen und der Ausbau dieser zu Beginn kleinen Anlaufstelle zu einem festen Bestandteil in der psychosozialen Versorgung im Landkreis waren meine Aufgaben. Die Finanzierung der Krisenberatungsstelle setzt sich aus vielen Töpfen zusammen. Ein Anteil sind die öffentlichen Zuschüsse im Rahmen der Freiwilligkeitsleistungen der Stadt und des Landkreises. Hier habe ich vielfältige Erfahrungen mit den politischen Vertretern in Stadt und Landkreis und der Verwaltung machen können.
Nach 20 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Thematik Suizid habe ich einen beruflichen Wechsel angestrebt.
Als Psychotherapeutin habe ich in freier Praxis in meinem angestammten Beruf weiter gearbeitet, daneben aber begonnen mich anderen Bereichen zu zuwenden.
Die Mitarbeit in einem Naturkostladen in Metzingen und die Beschäftigung durch den zunächst von der Oststadtinitiative ILOS initiierten Markt neigschmeckt. hat mich stärker mit dem Thema Regionalität in einem vielfältigen Sinn beschäftigt.
Daraus und aus dem Interesse unsere Stadt zu beleben, ist „Kunst & Feinkost“ - Karin Zäh / Gabriele Janz – entstanden.
Die Mitarbeit bei ILOS und Forum Reutlingen, zwei Bürgerinitiativen, hat viel dazu beigetragen, dass ich mich als Kandidatin bei den Grünen und Unabhängigen beworben habe.
In den 70iger Jahren haben mein Mann und ich aktiv in der Antiatomkraftbewegung in Reutlingen mitgearbeitet. Nun hat sich auf eine gewisse Art der Kreis geschlossen, indem ich als Unabhängige auf der Liste der Grünen kandidiert und nun auch das Mandat von Ihnen erhalten habe. |
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